Der Plan

5 Kontinente, 194 Länder

 

das werden wir zwar nicht mehr schaffen in unserem Leben, dazu haben wir zu spät mit allem angefangen. Aber zumindest einige der 194 Länder wollen wir bereisen.
Und noch möglichst viel mit eigenen Augen sehen, fühlen, erleben.

Trotzdem werden wir eher entschleunigt unterwegs sein. Ausschlafen OHNE nervigen Wecker, gemütlich frühstücken und dann entscheiden bleiben wir noch oder fahren wir weiter.  Wir wollen nicht partout in ein Land um sagen zu können, hier waren wir auch mal, auch wenn wir nur mit einem Rad in dem Land waren.
Neeee, wir wollen uns dann schon auch das Land gemütlich ansehen und genießen. Ohne Stress.

Nach Afrika ziehts uns eher nicht, obwohl es dort auch vieles gibt was ich gerne sehen würde.
Wie zB. die Pyramiden von Gizeh und natürlich die Sphinx.
Tafelberg und Kapstadt. Bloukrans Bridge. Garden Route (zumindest einen Teil davon). Krüger Nationalpark. Kilimandscharo, Victoria Fälle.

Mal schauen wenn wir mal unterwegs sind, was sich dann so ergibt. Vielleicht wollen wir dann doch nach Afrika.

Amerika und Australien das wär natürlich schon superklasse. Aber da müßten wir das Mobil verschiffen und das ist zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in der Planung.

Deswegen sind vorerst in der Planung Europa und Asien. Also eher Mongolei, China usw.

Und ja klar ist das dann ja keine “richtige” Weltreise, sondern eher eine Langzeitreise.
Aber Weltreise hört sich doch besser an, oder?

Ok. Ja, wie ist unser Plan?

Der finale Plan ist natürlich hier in Deutschland alles verkaufen und nur noch mit dem Mobil unterwegs sein.

Das ist auch der Grund, weshalb wir so lange an unserem Mobil bauen. Weil es (zumindest für uns) perfekt passen soll.
Selbstverständlich haben wir uns viele, viele Gedanken darüber gemacht was wollen wir überhaupt. Wie gehts weiter, wenn wir mit dem Bauen mal fertig sind.

Ich will ja nicht behaupten, dass dieser Plan, also eine Weltreise zu machen, schon immer unser Lebenstraum war. Aber er hat sich mittlerweile dazu entwickelt. Und eine Zeitvorgabe gibt es dann nicht.
Wenn alles so klappt wie wir uns das vorstellen, wird es eine Reise ohne Wiederkehr. Mag sein, dass sich das jetzt für manche seltsam anhört, aber wir haben nicht vor zurückzukommen und dann in einem Altersheim den Rest unseres Lebens zu versauern. Was wir dann vorhaben mag sich jetzt jeder selbst ausdenken.

Und selbstverständlich sind wir uns darüber im Klaren, dass wir für ein solches Unternehmen eigentlich (oh ich hasse dieses Wort) zu alt sind.

Aber … Für uns gibt es kein hätte, könnte, wollen, würde. Nein,  für uns gibt es nur machen.  Das war schon immer so und wird wohl immer so bleiben.

Beirren lassen wir uns nicht. Ausreden schon mal gleich gar nicht.
Selbst wenn wir auf die Schnauze fallen und das Ganze dann doch nix wird.
Immerhin wissen wir ja gar nicht ob uns diese Art zu reisen überhaupt zusagt.

 

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Na denn. Also kurzfristiges Ziel ist das Mobil fertig zu kriegen und die ersten Reisen machen. Da wollen wir dann hier in der näheren Umgebung bleiben. Und checken ob alles so funktioniert wie wir uns das vorstellen, gucken was ist sinnvoll, was ist doof und brauchen wir nicht bzw. was fehlt noch unbedingt.  Also erstmal in Deutschland.

Vermutlich gehts dann “nur” an die Mosel, oder den Rhein.

Ich will auf jeden Fall nochmal nach Dresden und in bzw. an die Moritzburg. Nicht umsonst ist ja das Aschenbrödel schon seit vielen Jahren ein Muss an Weihnachten. (Pssst – ich hab sogar die CD).

Zum Elbsandsteingebirge wollen wir dann auch noch.

Und Jever, ja nach Jever wollen wir auch nochmal unbedingt. Aber dieses Mal auch etwas länger bleiben.

 

Mittelfristig ist dann eine größere / längere Reise geplant. Eine Ostseeumrundung. Und ich will auf jeden Fall zum Nordkapp und ich hab schon gesagt, dort bleiben wir auf jeden Fall so lange bis das Scheißding bei klarem Wetter zu sehen ist.

Die Nordlichter wollen wir sehen. Und sonst … freuen uns auf alles was uns dann sonst noch so über den Weg laufen wird.

 

Laaaaangfristig dann geplant ist, wie oben schon geschrieben, hier die Zelte abzubrechen und nur noch in dem Mobil zu leben. Nicht nur drin leben, sondern reisen.

Aaaaber. Das alles ist natürlich abhängig davon, ob man dann überhaupt noch reisen darf / kann.  Keiner weiß, was noch an politischen Entwicklungen auf uns zukommt. Welche Verbote v.a. Einreiseverbote kommen werden.
Und natürlich ist es auch abhängig davon, ob wir bis dahin dann noch gesundheitlich in der Lage sein werden.